Kooperation der BSA und Projekt "Lebensrausch" und des LKA Sachsen-Anhalt
München, 16.8.2005 - Themen wie Urheberrecht und Internet-Sicherheit stehen bei Jugendlichen nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätenliste. Im Gegenteil: Raubkopien und illegale Downloads gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Die Business Software Alliance (BSA) präsentiert deswegen auf der Games Convention in Leipzig am Freitag, den 19. August, zwei Vorträge zum Thema Medienrecht und Internetsicherheit. Die BSA-Spezialisten Alexander Decker und Stephan Lang erklären hier auf dem Stand des Projekts "Lebensrausch.com", was unter dem neuen Urheberrecht erlaubt ist, und was nicht. Ein weiteres Thema ist die Sicherheit beim Surfen im Internet und die Unterscheidung legaler und illegaler Downloads.
Der Auftritt der BSA ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Projekt "Lebensrausch.com", einer der erfolgreichsten Internetseiten zum Thema Sucht- und Drogenprävention sowie Gewalt an Schulen. Die Initiative schreibt auf der Games Convention den Wettbewerb "PC-Spiele für Lebensrausch" aus.
Stephan Lang auf der GC in Leipzig
"In unserem Wettbewerb fordern wir Kinder und Jugendliche auf, Spielideen zu entwickeln. Kreativität ist hier das Stichwort. Viele Besucher auf der Games Convention überlegen sich sicher, eines Tages mal als Entwickler für Computerspiele oder Software zu arbeiten", erklärt Wilfried Just vom LKA Sachsen-Anhalt, Sprecher von Lebensrausch.com. "Ihre kreativen Ideen sind ein Kapital, das geschützt werden muss. Wie das geht, und wodurch der Wert von geistigem Eigentum heute bedroht wird, darüber kann die BSA am Stand Auskunft geben. Wir thematisieren so beide Seiten der Medaille: die produktive Kraft der Kreativität, und die Fairness, die Ideen und die Arbeit anderer zu respektieren."
"Unsere Präsenz auf der Games Convention ist sehr wichtig für uns, um unseren Informationsbeitrag zum Thema Urheberschutz und Internetsicherheit zu leisten", erklärt Georg Herrnleben, Regionalmanager für Zentraleuropa der BSA. "Wir sind der Meinung, dass es dem Schutz des geistigen Eigentums mehr nutzt, mit den Betroffenen zu reden, als sie zu kriminalisieren. Deswegen setzten wir verstärkt auf Aufklärung und Beratung."
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Informationen zu Lebensrausch.com
Das Netzwerk Lebensrausch ist ein Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen. Es wird durch das LKA Sachsen-Anhalt (als Projektleiter) vertreten. Mitglieder des Netzwerkes sind: DROBS Magdeburg, Digi TV, IKK Gesund Plus, IKK Brandenburg und Berlin, Landesstelle Kinder und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V., Lintec AG, PC Games, FJP>Media, Landeskriminalämter Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Lehrstuhl für Graphische und Interaktive Methoden für Computerspiele - Institut für Simulation und Graphik - Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Leipziger Messegesellschaft, HVSA, VUD, Hessischer Schüler- und Jugendzeitungsverein e.V., Jugendpresseverband Thüringen, Jugendpresse Sachsen e.V., Felsenweg-Institut, Exorb und netzchecker.de. Nähere Informationen finden Sie unter: www.lebensrausch.com














