|
Donnerstag 19. August 2004, 12:29 Uhr Netzwerk «Lebensrausch» vergibt Jugendspielnachwuchspreis Leipzig (ddp-lsc). Das Netzwerk «Lebensrausch» hat am Donnerstag auf der Computerspiel-Messe «Games Convention» in Leipzig erstmals seine Jugendspielnachwuchspreise vergeben. Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Projekt «Lebensrausch» widmet sich der Sucht- und Drogenprävention. Zu den sechs gleichberechtigten Preisträgern gehört unter anderem eine Klasse der Helen-Keller-Schule in Essen, eine Bildungseinrichtung für Behinderte. Die Jungen und Mädchen entwickelten ein Computerspiel, das dem Spieler die Aufgabe stellt, zum Schulbus zu gelangen. «Natürlich können sich die eingereichten Beiträge nicht mit den hochprofessionellen Produkten vergleichen, die hier auf der Games Convention zu sehen sind», sagte Jury-Vorsitzender Arnfried Bröker bei der Preisverleihung. Trotzdem sei die Bandbreite groß - von kurzweiligen Spielen bis hin zu solchen, die längere Zeit in Anspruch nehmen. Rolf-Peter-Wachholz, Landeskriminaldirektor von Sachsen-Anhalt, betonte die Bedeutung des Projektes «Lebensrausch», in dem sich neben den neuen Bundesländern auch Rheinland-Pfalz und Hessen zusammengeschlossen haben. «Das Thema Sucht- und Drogenprävention wird mit Hilfe von Medien bearbeitet, mit denen die Jugendlichen auch etwas anfangen können», sagte Wachholz. «Lebensrausch» gehört auf der «Games Convention» zum Schwerpunkt «GC family». Dort haben Hersteller von Lernsoftware und altersgerechten Computerspielen die Möglichkeit, ihre Produkte vorzustellen. «GC family» ist in Sachsen als offizielle Maßnahme zur Lehrerfortbildung anerkannt. Die am Donnerstag gestartete «Games Convention» in Leipzig hat noch bis Sonntag ihre Türen geöffnet. Es ist die größte Messe für Computer- und Videospiele in Europa. (www.gc-germany.de) |
Originaladresse: http://de.news.yahoo.com/040819/336/466zl.html