Müssen Journalisten über alles berichten, nur weil sie es dürfen? Warum löst die Veröffentlichung einer Karikatur über den Propheten Mohammed eine Welle der Entrüstung und des Entsetzens aus?Ist der Journalismus der Zukunft nicht mehr zu ethischer Berichterstattung verpflichtet?
Beim Jugendmedientreffen vom 28. bis 30. November 2008 in Halle kannst du eben diese Fragen und noch viele weitere mit 100 anderen Teilnehmer und Medienprofis wie Kriegsreporter Gerhard Kromschröder und BILDblog-Begründer Stefan Niggemeier diskutieren.
Doch das ist noch nicht alles: du wählst einen von sieben Workshops und lernst dort in drei Tagen eine PR-Kampagne zu erstellen, Videos und Radiobeiträge oder eine Zeitungsseite zu gestalten, wie man Kommentar und Glosse schreibt, eine Veranstaltung dokumentiert oder wo genau die Grenzen der Pressefreiheit liegen.
Am Samstag Abend wird dann der rote Teppich ausgerollt. Beim Jugendpresseball wird der Nachwuchsjournalistenpreis „Goldene Feder“ an die beste Schülerzeitung und den besten Nachwuchsjournalisten verliehen. Und im Anschluss daran könnt ihr neben Sozialministerin Kuppe das Tanzbein schwingen.
„Wir haben uns für das Thema Pressefreiheit entschieden, weil es immer aktuell und für jeden, der mit Medien zu tun hat wichtig ist; egal ob in Communitys, auf der eigenen Hompage oder in der Schülerzeitung. Auch wer mit dem Cicero-Urteil oder dem Karikaturenstreit nichts anzufangen weiß, kann beim Jugendmedientreffen mitdiskutieren", sagt Projektkoordinatorin Elisabeth Hartung.
Seit 2004 findet das Jugendmedientreffen jährlich abwechselnd im Magdeburger Landtag oder der Uni Halle statt. Organisiert von fjp>media, dem Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt soll es eine Plattform zum Austausch zwischen Profis und Nachwuchs bieten.
Weiter Informationen zum Jugendmedientreffen und das Anmeldeformular findest du unter www.jugendmedientreffen.de
|