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Magdeburg Altstadt. Am 02. Juli fand die erste Sitzung des neu gewählten Magdeburger Stadtrates statt. Erstmals war auch ein Parteimitglied der NPD vertreten. Anstelle von Michael Grunzel zog der 25-jährige Politikstudent Matthias Gärtner in den Stadtrat ein. Bei seiner Ankunft wurde er von der Menschenmasse, die sich vor dem Rathaus versammelt hatte, nicht gerade mit offenen Händen empfangen. Sie demonstrierten gegen den Einzug des Kandidaten in den Stadtrat.
Die einleitenden Sätze der Sitzung durch Oberbürgermeister Trümper wurden durch einen kleinen Zwischenfall unterbrochen. Ein jüngerer Mann schaltete „aus Versehen“ das Licht des Ratssaales aus und sorgte damit für allgemeine Belustigung. Dann wurde der Stadtratsvorsitzende gewählt. Die bereits bekannten Kandidaten ware n Beate Wübbenhorst (SPD-Tierschutz-future!) und der Ex-Ratsvorsitzende Jens Ansorge (CDU). Einer wurde zunächst übersehen, bis er sich durch ein Pfeifen Aufmerksamkeit verschaffte: NPD-Vertreter Matthias Gärtner „Ich kandidiere selbst!“ eklärte der. Als das Wahlergebnis schließlich verkündet wurde, war keiner erstaunt, dass Gärtner nur eine Stimme bekam - wohlmöglich noch seine eigene.
 Beate Wübbenhorst gewann die Wahl und lies mit 8 Stimmen Unterschied den Rivalen der CDU hinter sich. Als Stellvertreter wurden Frank Theile (LINKE) undClaudia Szydzick (CDU/BfM)
Fotos: Sabrina Bösche und Florian Ludwig
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