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Was sind das bloss fuer Leute, die mitten in der Stadt Zäune hochklettern, über Papierkörbe und über Mauern springen, während die Bewegungen dabei sehr elegant aussehen?
Möglicherweise sind es ein paar Jugendliche, denen vor lauter Langweile nichts besseres eingefallen ist, aber viel wahrscheinlicher ist, dass es sich um Traceure handelt. So nennt man die Sportler, die die Sportart Parkour ausüben. In diesem Sport, der vom Franzosen David Belle erfunden wurde, geht es darum den effizientesten Weg von A nach B zu nehmen. Dabei werden Hindernisse, wie zum Beispiel Bänke, Mülltonnen oder Litfasssäulen bewältigt, während sie nicht verändert werden dürfen.
Traceure weigern sich Parkour als Trenndsport zu sehen. Es geht vielmehr um Bewegungskunst, Technik und Sport. Aber auch philosophische Elemente sind Bestandteil von Parkour. Dazu gehört, dass der Sport nicht wettbewerbsorientiert ist. Es geht eher darum, die eigenen körperlichen Grenzen sowie die der Umwelt wahrzunehmen und diese zu überwinden. Ein grosser Vorteil von Parkour besteht darin, dass der Traceur das eigene Körperbewusstsein enorm stärkt.
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Parkour erfordert sehr viel Training. Der Traceur wird sich keine Hindernisse vornehmen, die für ihn zu schwierig erscheinen. Er steigert sich langsam und wagt erst neue Herausforderungen, wenn er sich absolut sicher ist, dass er diese bewältigen kann.
Beim Parkour geht es nicht um Stunts, Showeffekte oder dem sich Aussetzen von gefährlichen Situationen, wie es manchmal in der Öffentlichkeit falsch suggeriert wird. So sind Saltos zum Beispiel kein direkter Bestandteil von Parkour. Sie werden nur eingesetzt, wenn sie dazu dienen einen Weg am effizientesten zu bewältigen.
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