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Mediendokumentar

Der Mediendokumentar vereinigt in seinem Berufsbild Elemente des Redakteurs, des Archivars, des Bibliothekars und des Enzyklopädisten. Er sammelt und verwaltet die Flut von Informationen. Er ist ein Informationsmanager.

Früher wurde in verstaubten Karteikarten oder mehrbändigen Lexika nach Materialien für die Programmvorbereitung gesucht. Heute steht dem Medien-dokumentar die neue Technik zur Verfügung. Er ergänzt die Datenbanken mit neuesten Informationen und sorgt dafür, dass diese wichtigen Informationsquellen ständig up to date sind. Ein Gespür für das Wesentliche benötigt der Medien-dokumentar.

Persönliche Voraussetzungen
Persönliche Voraussetzungen für diesen Beruf sind eine sehr gute Allgemeinbildung, die Bereitschaft, auch bis spät in die Nacht in den Datenbanken der Welt zu forschen, gute Fremdsprachenkenntnisse, Geduld, Forschergeist und Organisationstalent.

Ausbildung
Einen geregelten Ausbildungsweg zum Mediendokumentar gibt es nicht. Der angehende Mediendokumentar kann nach dem Hauptschulabschluss eine Lehre als Buchhändler abschließen und sich in Dokumentationszentren zu den einschlägigen Datenbanktechniken weiterbilden oder er hat die mittlere Reife oder das Abitur und absolviert an einer Fachhochschule ein Studium als Diplom-Dokumentar, das häufig auch die Unterweisung im Umgang mit Datenbanken einschließt.

Die Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Jahre und schließt mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder mit einem Fachhochschuldiplom ab. Nach dieser Ausbildung sind Praktika und Volontariate in den verschiedensten Informationszentren sinnvoll, bevor man sich um eine verantwortliche Stellung als Mediendokumentar bewirbt.


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