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Bildmischer

Hochkonzentriert und mit sicherem Gespür für die Bilddramaturgie ist der Bildmischer das Bindeglied zwischen dem Regisseur und den diversen Kameraleuten (oft auch zum Ton- und zum Bildingenieur s.d.) und ist sozusagen die "letzte" Instanz für das Bild, das schließlich im Wohnzimmer des Zuschauers gesendet wird. Spannend und sehr abwechslungsreich ist die Tätigkeit in der "Schaltzentrale" der elektronischen Fernsehproduktion. Im Unterschied zum Video-Editor (s.d.) hat der Bildmischer nicht viel Zeit zum Nachdenken. Er muss "on the spot" rasch agieren und entscheiden, den Wunsch des Regisseurs nach einer Überblendung von zwei oder drei Kamerabildern erfüllen, eine Zeitlupenwiederholung, ein Archivbild in die Sendung schneiden oder einen erläuternden Untertitel einblenden.

Voraussetzung ist die Mittlere Reife oder das Abitur sowie gute Fremd-sprachenkenntnisse, vor allem Englisch. Ausgeprägtes technisches Verständnis, rasche Auffassungsgabe sind für diesen Beruf wichtige Voraussetzungen.

Eine technische Vorbildung als Fernsehtechniker ist in der Regel die Grundlage für diesen Beruf. Ein mehrmonatiges Volontariat als Assistent in einer Fernsehanstalt oder einem Unternehmen für elektronische Studioproduktionen sind ebenfalls Grundlagen für den Beruf als Bildmischer.


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