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Video-Editor

Den Anfang macht der Video-Editor. Die Aufgabe des Video-Editors reicht von der vorgegebenen Aneinanderreihung verschiedener Bilder bei Magazinsendungen bis hin zur eigenverantwortlichen Gestaltung des Bildablaufs bei großen Fernsehspielen, wobei seine Tätigkeit eher der künstlerischen Verantwortung des Filmcutters entspricht.

Der Video-Editor kann vieles machen, was ihr auch schon kennt. Der digitale elektronische Schnittplatz eines Video-Editors kann die Bilder durch Zeitlupen, Farbänderungen, Überblendungen und andere vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten künstlerisch verändern. Das Berufsbild des Video-Editors ist durch die Technik definiert. Man muss digitale Videomischer, Effektgeräte und Schriftgeneratoren beherrschen. Also ein Berufsfeld was ausschließlich von Technik bestimmt ist und viel Kreativität verlangt.

Somit sind die persönlichen Voraussetzungen auch fest bestimmt, denn neben technischem Verständnis, Musikalität und sensiblem Einfühlungsvermögen in die verschiedenen Handlungsabläufe sind ebenso Organisationstalent und geduldige Gelassenheit gefragt, da in diesem Beruf auch häufig unter Zeitdruck gearbeitet wird.

Gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch, sind erwünscht. Schulische Grundlage sollten die mittlere Reife oder das Abitur sein. 

Einen Ausbildungsgang gibt es nicht. Die meisten fangen eine Grundausbildung als Grafiker mit Schwerpunkt Digitale Computergrafik sowie als Filmcutter, gefolgt von verschiedenen Volontariaten im Bereich der elektronischen Produktionsbearbeitung, vor allem der digitalen Bildbearbeitung an.


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