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Das Vorstellungsgespräch

Wie wichtig ist Kleidung?

Kleider machen Leute - und manchmal auch den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch und einer Absage. Viele Psychologen sind fest davon überzeugt, dass sich bereits in den ersten zehn Sekunden eines Vorstellungsgesprächs entscheidet, ob der Gesprächspartner als sympathisch und für die Stelle passend empfunden wird oder nicht. Deshalb kommt es darauf an, sich von Beginn an gekonnt in Szene zu setzen. Nicht umsonst sagt man: Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Ein wichtiger Bestandteil für den ersten optischen Eindruck ist das passende Outfit. Doch worauf achten Personalchefs eigentlich genau und welche Kleidung passt am besten zu welchem Job?

Was passt am besten?

Fest steht: Ein einheitlicher Dresscode existiert nicht. Generell gilt: Je höher die angestrebte Position, desto wichtiger ist die gute Kleidung. In der Banken-, Versicherungs- und Beratungsbranche ist eine konservative Garderobe nach wie vor Pflicht. Das heißt: Ein dunkler Anzug mit Hemd und Krawatte und schwarze Schuhe bei Männern und ein dezentes Kostüm oder ein Hosenanzug mit flachen Absatzschuhen bei Frauen. Bei kreativen und innovativen Berufen (zum Beispiel: Werber, Friseur, usw.) dagegen ist der Dresscode ein bisschen lockerer. Hier können Hemd und Sakko auch mit Jeans kombiniert werden. Für alle Handwerksinteressierten gelten andere Regeln: Wer sich zum Beispiel als Schreiner oder als Schlosser bewirbt, braucht keinen Nadelstreifenanzug beim Vorstellungsgespräch zu tragen. Grundsätzlich gilt es, sich so echt wie möglich zu präsentieren: Wer sich tagein, tagaus sportlich kleidet, wird sich in einem Anzug mit Krawatte oder im Kostüm seltsam vorkommen. Wer immer flache Halbschuhe trägt, wird ein Problem haben, mit fünf cm hohen Pumps herumzustöckeln. Du solltest deine Kleidung mögen, dich gut aussehend fühlen und es sollte nichts stören, kneifen oder rutschen.

Wichtige Tipps

  1. Die Kleidung unbedingt vorher Probe tragen. Nur so sieht man wirklich genau, ob die gewählten Anziehsachen sitzen und zueinander passen.
  2. Das Outfit sollte dem Unternehmen angepasst sein, aber trotzdem dem persönlichen Stil entsprechen. Nur so kann man sich im neuen Dress wohl fühlen.
  3. Unbedingt von einem stilsicheren Freund oder Familienmitglied oder von der Verkäuferin beraten lassen.

Was auf keinen Fall?

Tatoos und Piercings können bei einer Bewerbung zum Problemfall werden. Diese Form von Körperschmuck ist für manche Personalchefs ein Zeichen mangelnder Disziplin. Deshalb gilt: Rücksicht nehmen! Weiterhin ungern gesehen sind bei Mädchen übertrieben aufgetragenes Make-Up, tiefe Ausschnitte, bauchfreie Tops, Miniröcke und Flip Flops. Für Männer gilt: Auf bunte Socken, Tennissocken, Sandalen oder eine Mickey-Mouse-Krawatte unbedingt verzichtet. Das Outfit sollte authentisch sein, d. h. gut zu deiner Persönlichkeit passen. Wichtig ist in jedem Fall auch, dass die Kleidung sauber und gepflegt ist. Vor dem entscheidenden Tag sollte die Kleidung deshalb rechtzeitig in die Wäsche gegeben werden. Tabu ist auch das Rauchen im Bewerbungs-Dress, denn der unangenehme Gestank von kaltem Rauch bleibt sehr lange hängen in den Klamotten.

Quelle: IKK gesund plus


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