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Die Bewerbungsmappe

Der erste Eindruck zählt

Wer im Sommer 2006 seine Ausbildung beginnen möchte, sollte früh genug mit den Bewerbungen beginnen. Besonders wichtig dabei: die äußere Form der Bewerbung. Wir haben die wichtigsten Tipps für eine gute Bewerbungsmappe zusammengestellt.

Die Grundlagen

Die Grundlagen jeder Bewerbung sind das persönliche Anschreiben an die Firma, der Lebenslauf mit einem aufgeklebtem Passfoto, die letzten Zeugnisse und, sofern vorhanden, Referenzen. Genau in dieser Reihenfolge sollten die einzelnen Dokumente auch in der Bewerbungsmappe eingeheftet werden, das Anschreiben liegt lose obenauf. Ganz wichtig: Bitte keine Automatenfotos verwenden. Sie sind zwar preiswerter als ein Fotografenbild, zeigen einen aber selten von der besten Seite!

Einen Musterlebenslauf (pdf) kannst du dir herunterladen.

Die äußere Form

Auf den Tischen der Personalchefs landen täglich zahlreiche Bewerbungen. Um positiv aufzufallen, sollte die Bewerbungsmappe schon auf den ersten Blick einen guten Eindruck hinterlassen. Ingo Schwarz, Personalchef einer großen Versicherung: Eine ordentliche und sorgfältige Bewerbung wird immer eher und lieber gelesen, als eine lose Blattsammlung mit Eselsohren und Rechtschreibfehlern. Wer noch nicht einmal seine Bewerbungsmappe einwandfrei hinbekommt, wird es auch im Beruf sehr schwer haben. Daher rate ich allen Bewerbern, eine wirklich perfekte Mappe abzuliefern!

Maßgeschneiderte Mappen

Sucht man eine Ausbildungsstelle bei einer Bank oder eine Versicherung, so sollte man auf eine klassische und schlichte Bewerbung Wert legen: Meist verwendet man hier schwarze oder braune Mappen. Bewerbungen für kreative Ausbildungen z.B. bei Agenturen oder im Theater können ruhig mit einer persönlichen Note geschmückt werden. Hier darf man sich mit einer guten Idee sogar über übliche Regeln hinwegsetzen, um sich ein wenig von der Masse an Bewerbungen abzuheben.

Der Versand

Zu guter Letzt müssen die kompletten Bewerbungsunterlagen heil und unversehrt im Ausbildungsbetrieb ankommen. "Die Mappe mit den Bewerbungsunterlagen packt man am besten in einen großen Umschlag, der genug Platz bietet, so dass man sie nicht hineinpressen muss.

Die Online-Bewerbung

Mit einer Online-Bewerbung zeigt man seinem zukünftigen Chef: Ich kenne mich mit den neuen Medien aus und nutze das Internet. Deshalb sollte man diese Fähigkeiten auch einsetzen, um sich vor der Bewerbung über eine Firma oder einen Beruf schlau zu machen. Gerade wenn man sich für eine Ausbildung bewirbt, sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Deshalb gibt es mittlerweile einige Sites, auf denen verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt werden. Viele firmen haben außerdem eine Homepage im Netz. Ist die Adresse nicht bekannt, findet sie sich mit Hilfe einer Suchmaschine. Schon beim Anschreiben kann man dann mit seinem Wissen Punkte sammeln.

Das Foto

Das Foto verrät sehr viel über den Bewerber. Deshalb sollte man hier nicht geizig sein und sich einen guten Fotografen leisten. Das Bewerbungsfoto ist heute etwas größer als ein Passfoto. Außerdem ist ein farbiger Hintergrund sehr schön. Für Rothaarige empfiehlt sich ein hellblauer oder ockerfarbener Hintergrund. Aber das wird Dein Fotograf für Dich einrichten. Blonden steht Hellgrün oder Hellbraun und Dunkelhaarige sehen vor Hellgrau gut aus. Wichtig ist auch, ein farbiges Oberteil anzuziehen, bzw. eine farbige Krawatte. Für Bewerberinnen gilt: Nicht zu viel Schmuck und nur dezent schminken! Und natürlich sollte man auf dem Foto freundlich lächeln.

Die Schulzeitbescheinigung

Mit der Schulzeitbescheinigung kann man sich jeden Schultag ab der 11. Klasse für seine spätere Rente anrechnen lassen. Ladet euch einfach das Formular (pdf) herunter.

Bewerbungstipps

Unter bewerbungsmappen.de kann man unterschiedlichste Bewerbungsmappen direkt online bestellen. Sehr dankbar, wenn man sich vom Büroartikel-Standard abheben möchte.

Was gehört zur schriftlichen Bewerbung?

  • das persönliche Bewerbungsschreiben
  • der tabellarische Lebenslauf
  • ein professionelles Passfoto
  • die Zeugniskopien (letztes Schuljahr und ggf. letztes Habjahreszeugnis)
  • alle weiteren in der Stellenanzeige ausdrücklich verlangten Unterlagen.

Was sollte im Anschreiben stehen?
Das Anschreiben sollte realistisch und selbstbewusst sein. Sie sollten unbedingt darauf eingehen, was über die Stelle - z. B. aus der Ausschreibung in der Zeitung - bekannt ist:

Was ist für Sie daran interessant und verlockend?
Wieso wollen Sie ausgerechnet diesen Beruf erlernen?
Welche beruflichen Ziele haben Sie?
Welche Qualifikation haben Sie für diese Lehrstelle (evtl. Nachweise vorlegen)?
Wann wird Ihre Schulausbildung beendet sein (wann könnten Sie die Stelle antreten)?

Am Schluss des Anschreibens sollten Sie um eine Gelegenheit bitten, sich persönlich vorstellen zu dürfen.

Vorteilhaft sind immer Angaben über besondere Aktivitäten, z. B. im Sportverein, in der Jugendarbeit oder der Kirchengemeinde. Ehrenämter zeigen, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber bereit ist, sich zu engagieren.

Wie sollte Ihr Anschreiben aufgebaut sein?

Auf das Anschreiben gehören Ihr Name, Anschrift, Telefonnummer, Datum, evtl. Fax und E-Mail-Adresse

Achten Sie auf die vollständige richtige Anschrift des Betriebes oder der Schule, bei der Sie sich bewerben, evtl. Name und Bezeichnung des Ansprechpartners oder der zuständigen Abteilung.

Nennen Sie in der Bezugszeile als Erstes den Grund Ihres Schreibens: "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als ...". Geben Sie die korrekte Berufsbezeichnung an und bewerben Sie sich in einem Schreiben immer nur für eine Berufsausbildung.

Schildern Sie nach der Grußformel noch einmal, um welche Ausbildungsstelle Sie sich bewerben und wie oder wo Sie davon erfahren haben.

Dann möchte der Ausbildungsbetrieb natürlich auch wissen, welche Schule Sie besuchen und wann Sie Ihren Schulabschluss erreichen werden.

Begründen Sie jetzt, warum Sie sich für eine Ausbildung in diesem Beruf und in diesem Betrieb interessieren. Versuchen Sie sich dabei von Standardformulierung zu lösen und eigene Worte zu finden, ohne flapsig zu wirken. Muster für Bewerbungsschreiben sollten Sie keinesfalls nur abschreiben, sondern eine persönliche Note einbringen.

Verabschieden Sie sich am Ende Ihres Schreibens mit einem Gruß und Ihrer Unterschrift in dunkelblau oder schwarz. Keine Krakel, Verzierungen oder Unterstreichungen!

Welcher Stil ist für meine Bewerbung optimal? Eine sehr detaillierte Beratung findet man unter:

http://www.bewerbungstips.de/

http://www.studis-online.de/Karriere/bewerbung.php.

www.ausbildung-schafft-zukunft.de/bewerbungstipps.html

www.ausbildung-plus.de

Quelle: IKK gesund plus


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