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Modell Hobby Spiel versus PR, Spielrezensionen und Redaktionstreffen


Vom 30. September bis 3. Oktober breitete sich die Messe "Modell-Hobby-Spiel" über vier Hallen des Leipziger Messegeländes aus. Für unsere Redaktion war das Anreiz genug, sich unter das junge Volk zu mischen und den Besuchern das Konzept Lebensrauch ein wenig näher zu bringen.

Doch was wäre ein Promotionstand ohne genug Helfer, die Lebensrausch repräsentieren können? Um sich diese Notsituation lieber gar nicht erst vorstellen zu müssen, sorgte das Kernteam von Lebensrausch vor: Aus ganz Deutschland versammelten sich dreizehn Redakteure unseres Magazins, um einander besser kennen zu lernen, sich weiter zu bilden und unseren Stand auf dem Messegelände zu beleben. Der für die Redakteure erlebnisreichste Tag war der Samstag. Denn an dem tummelte man nicht ausschließlich zwischen "Modell-Hobby-Spiel". Stattdessen wurden Informationen über den PR-Bereich einer Messe geboten, ein Spiel getestet, um anschließend eine Spielerezension schreiben zu können, und ein ausführliches Redaktionstreffen veranstaltet. Danach ging es dann abends gemeinsam in die Spielekneipe "Triangel".


Public Relations von und mit Frau Fischer
Nachdem wir uns erfolgreich als Journalisten akkreditiert hatten, widmeten wir uns unserem ersten Programmpunkt des Tages: Frau Fischer, eine Mitarbeiterin aus der PR-Abteilung der Leipziger Messe, präsentierte uns eine PowerPoint-Präsentation, die es in sich hatte. Von den Strukturen einer Messeplanung über die Personenhierachie bis hin zu den eigentlichen Aufgaben von PR-Arbeitern, speziell bei einer Messe und im Allgemeinen, gelang es ihr mit ihren Informationen Licht ins dunkle Unwissen über die Arbeit im PR-Bereich zu bringen.
Auch gestellten Fragen widmete sie sich gerne und führte uns anschließend durch das geordnete Chaos eines Großraumbüros.


So ein Heckmeck aber auch…!
Was macht wohl ein Mensch, der sämtliche Bereiche der Pädagogik studiert hat, schrecklich gerne Gesellschaftsspiele spielt, aber genauso gerne Journalist wäre?

Folgt man dem Beispiel von Herrn Schmitz, kombiniert er einfach alle Leidenschaften und arbeitet als freier Journalist für diverse Elternmagazine.

Wo da jetzt die Leidenschaft für Gesellschaftsspiele bleibt? – Man lebt sie aus, indem man kindgerechte Brettspiele rezensiert und in Elternmagazinen vorstellt. Um uns das Thema ein bisschen näher zu bringen, brachte Herr Schmitz uns das Spiel "Heckmeck am Bratwurmeck" mit und erklärte uns die Regeln: Die Spieler sind Hühner, die darauf aus sind, durch Würfeln und strategisches Denken möglichst viele Würmer zu bekommen.

Bevor es allerdings ans Spielen ging, sprachen wir gemeinsam darüber, was in einer Spielerezension erwähnt werden sollte und wie man sich einer Spielebesprechung nähert. Dann hieß es: Auf die Würfel, fertig los!

In zwei Gruppen aufgeteilt, spielten wir uns die Finger wund und trainierten uns vom Schadenfrohsinn verausgabte Lachmuskeln an. Wer nun auf den Geschmack gekommen war, bekam den Auftrag, innerhalb der nächsten Wochen eine Rezension über die Würmer sammelnden Hühner zu schreiben und sie an Herrn Schmitz zu schicken. Der Reiz an der ganzen Sache? Die beste von unseren geschriebenen Rezensionen wird in einem Elternmagazin veröffentlicht und dementsprechend honoriert.


Anregungen, Kritik und weiteres Brainstorming
Den letzten Part unseres offiziellen Tagesprogramms bildete das Redaktionstreffen. In einer gemütlichen Runde diskutierten wir die im Vorfeld gestellte und bereits beantworteten Fragen und zerbrachen uns den Kopf darüber, was wir wie, wann und warum an "Lebensrausch" verändern wollen.
Wie soll die Zukunft von Lebensrausch aussehen? Was können wir dafür tun, um Lebensrausch zu einem noch bekannteren Onlinemagazin für Jugendliche zu machen? Wie groß ist die Verantwortung der Redakteure für den Erfolg der Homepage und des im Dezember erstmals erscheinenden Printmagazins?

Fragen über Fragen, die uns keine Ruhe ließen. Dennoch wollten wir zu Antworten kommen, die uns und das Magazin weiter bringen sollten. So brachte schließlich jeder eigene Ideen, Wünsche und Vorstellungen ein, die notiert wurden und nun umgesetzt werden sollen und wollen.


Schonmal in der Triangel gewesen?
Herr Schmitz hatte uns kurz bevor er gegangen war noch auf eine neue Kneipe in Leipzig hingewiesen: Die Triangel verbindet Kneipenatmosphäre mit einem gemütlichen Spieleabend unter Freunden. Und was hätte ein besserer Ausklang für den Tag bei einer Spielemesse sein können, als sich selbst im Spielen zu probieren? Von der Idee hellauf begeistert, begaben wir uns nach einem kleinen Zwischenstopp in die Triangel. Um einen großen Tisch herum versammelt, tranken, redeten, aßen und spielten wir ein Rollenspiel namens "Werwolf". Von vermeintlichen Dorfbewohnern, über Amor, der Seherin bis hin zu bösen Werwölfen, führte uns Spieleleiter Björn durch einen amüsanten Abend.


Vom Spielfieber gefangen, spielte ein Teil von uns noch bis in die frühen Morgenstunden "Heckmeck am Bratwurmeck". Als Andenken hatte jeder dieses Spiel geschenkt bekommen und wird sich somit noch länger an die vergangenen Spieletage und die gesammelten Erfahrungen erinnern können.

Jana Lang


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