Dass Rauchen sehr gesundheitsschädlich ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Trotzdem greifen immer mehr Jugendliche immer früher zur Zigarette. Woran liegt das? Ist es Neugierde oder die Langeweile? Wie kann man wieder aufhören mit dem Rauchen und wer hilft dabei?
Der Einstieg Die meisten Jugendlichen greifen ziemlich früh zur ersten Zigarette - viele schon im Alter von 12 oder 13 Jahren. Die Gründe dafür sind verschieden - weil Freunde rauchen, es auf Parties cool wirkt, aus Neugierde oder einfach nur aus Langeweile. Dabei ist das leichtfertig hingenommene "Hobby" eine echte Gefahr. Denn hat man erst einmal mit dem Rauchen angefangen, ist der Ausstieg alles andere als einfach. Ähnlich wie bei Drogen- oder Alkoholkonsum macht Rauchen sehr schnell abhängig.
Die Abhängigkeit Viele Raucher wünschen sich, wieder mit dem Rauchen aufhören zu können. Doch das ist oft sehr schwer. Körper und Geist haben sich zu sehr an die Zigarette und ihre Inhaltsstoffe gewöhnt. In der medizinischen Fachsprache spricht man von psychischer (geistiger) und physischer (körperlicher) Abhängigkeit. Der eigene Verstand hat sich daran gewöhnt regelmäßig, oder zu bestimmten Situationen, wie zum Beispiel Stress, eine Zigarette zu bekommen. Der Körper hingegen wird süchtig nach den verschiedenen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Nikotin. Körper und Geist verlangen dann immer öfter nach Zigaretten! Mehr Details zum Thema Rauchen und Sucht gibt es hier.
Tödlicher Cocktail Spätestens seit den riesigen Warnhinweise auf den Zigarettenpäckchen, sollte auch der letzte Raucher über die Folgen des Zigarettenkonsums informiert sein. Trotzdem halten viele die Warnhinweise wie "Rauchen verursacht tödliche Krankheiten" noch immer für Unsinn. Dabei steht fest, dass Zigarettenrauch ein chemischer Cocktail aus bis zu 4.000 Reizstoffen ist. Alleine 40 von diesen Stoffen haben eine krebsfördernde Wirkung. Das bedeutet, dass Raucher auch genauso gut Reinigungsmittel oder Batterien verzehren könnten. Das Problem: Die Folgen kommen erst später ans Tageslicht. Zunächst kommt man schneller aus der Puste, bekommt gelbe Zähne und Mundgeruch, Augenringe und schlechte Haut. Sehr viel später können sich dann schwere Krankheiten, wie Lungenkrebs einstellen. Für das Aufhören ist es dann leider zu spät.
Schluss mit der Sucht Wer ernsthaft mit dem Rauchen aufhören will, muss nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist davon überzeugen, dass er nicht mehr zur Zigarette greifen will. Denn nur wenn man wirklich aufhören möchte, hat man eine echte Chance. Hierzu muss man sich eindringlich mit den Folgen des Rauchens auseinander setzen. Eines ist sicher: Aufhören ist sehr schwer! Eine zusätzliche Motivation kann sein, das gesparte Geld auch wirklich zu sparen. Wer auf eine Schachtel pro Tag verzichtet, hat nach einem Jahr stolze 1.200 Euro gespart. Davon kann man viele tolle Sachen machen und jede Menge coole Klamotten kaufen.
Passiv Rauchen Rauchen schadet übrigens nicht nur Rauchern. Wer sich mit qualmenden Rauchern in einem Raum aufhält, nimmt ebenfalls einen Teil der Giftstoffe auf - das nennt man dann Passiv Rauchen. Dass Passiv Rauchen ungesund ist, ahnte man schon lange. Spätestens seit 1997 hat man absolute Klarheit: Ein wissenschaftliche Studie belegte eindeutig, dass jährlich 400 Menschen an den Folgen des Passiv Rauchens erkranken und an Lungenkrebs sterben. Mehr Infos zu diesm Thema findet ihr unter www.problem-passivrauchen.de.
|