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Vereinte Nationen: Konvention
Die Vereinten Nationen http://www.un.org haben einstimmig eine Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen angenommen.
Der Text der Konvention wurde im August von einem UN Komitee http://www.un.org/disabilities/convention akzeptiert. Länder, die diese Konvention ratifizieren, werden Gesetze verabschieden müssen, die sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen fair behandelt werden. Das Abkommen tritt in Kraft, wenn es von 20 Ländern bestätigt worden ist. Es wird laut BBC geschätzt, dass derzeit weltweit rund 650 Mio. Menschen mit einer Behinderung leben.
Es ist jetzt an den 192 Staaten der Vereinten Nationen die Konvention zu ratifizieren und sie umzusetzen. Im Bereich der Menschenrechte wird dieses Abkommen als erstes von der Europäischen Union als juristische Einheit unterzeichnet.
Dieses Abkommen ist die am raschesten verhandelte Menschenrechtskonvention in der Geschichte des internationalen Rechts und das erste dieser Art im 21. Jahrhundert, betonte der stellvertretende UN-Generalsekretär Mark Malloch Brown. "Viel zu oft wurden Menschen mit Behinderungen Gegenstand von Peinlichkeiten, denen im besten Fall Mitleid und Wohltätigkeit zugestanden wurden. Auf dem Papier wurden ihnen die gleichen Rechte zugestanden. In der Wirklichkeit wurden sie oft an den Rand gedrängt und ihnen jene Möglichkeiten verweigert, die andere Menschen für selbstverständlich halten."
Die Konvention legt die Rechte von Menschen mit Behinderung detailliert fest. Abgedeckt werden Bürgerrechte, politische Rechte, Zugänglichkeit, Beteiligung und Einbeziehung, Ausbildung, Gesundheit, Arbeitsverhältnisse und sozialer Schutz. Das Abkommen anerkennt auch, dass sich die Einstellung ändern muss, damit eine Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen erreicht werden kann. Länder, die die Konvention unterzeichnen, werden sich von diskriminierenden Gesetzen, Gewohnheiten und Praktiken verabschieden müssen. Ein Zusatzprotokoll wird Gruppierungen und Einzelpersonen ermöglichen, Petitionen beim Committee on Rights of Persons with Disabilities einzubringen, wenn sie die rechtlichen Schritte in ihrem Land ausgeschöpft haben. Eine unabhängige Expertenkommission wird Berichte zu den gemachten Fortschritten aus jenen Staaten erhalten, die die Konvention ratifiziert haben.
Die Konvention für Menschen mit Behinderung kann ab März 2007 unterzeichnet und ratifiziert werden.

In Hessen soll künftig kein...
Die hessische Landesregierung sieht gute Chancen, dass ab dem kommenden Schuljahr im ganzen Land kein Unterricht mehr ausfällt. Wie Kultusministerin Karin Wolff (CDU) am Dienstag in Wiesbaden berichtete, stehen gut eine Woche vor Beginn der großen Ferien knapp 80 Prozent aller benötigten Vertretungskräfte bereit: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass der restliche Bedarf bis zum Schuljahresbeginn gedeckt ist."
Mit der so genannten Unterrichtsgarantie plus will Hessen als erstes Bundesland in den Jahrgangsstufen eins bis zehn auch krankheitsbedingten Unterrichtsausfall in den ersten sechs Schulstunden des Tages auf null reduzieren. Das von Lehrerverbänden kritisierte Modell sieht vor, dass jede Schule sich für derartige Situationen einen Vertretungspool aufbaut, dessen Mitglieder einspringen, wenn ein Lehrer erkrankt oder anderweitig kurzfristig ausfällt. Zur Umsetzung wird das Land die Vertretungsmittel von 16 auf 42 Millionen Euro pro Jahr erhöhen.
Wolff sagte, es handele sich hier um eine Pionierleistung der einzelnen Schulen. Unterschiedliche Schulen hätten durchaus unterschiedliche Vertretungskonzepte erarbeitet. Dies habe letztlich an den Schulen auch Kollegialität und Zusammenarbeit gefördert.
Die hessischen Oppositionsparteien FDP, Grüne und SPD erneuerten ihre Kritik an der Unterrichtsgarantie plus. Das Konzept gewährleiste keinen qualifizierten Fachunterricht beim Einsatz von Vertretungskräften, erklärten die hessischen Sozialdemokraten. Wolff streue den Eltern hier "Sand in die Augen". Die Grünen kritisierten, das Konzept der Ministerin, das auch Vertretung durch Berufsfremde ermöglicht, werte den Lehrerberuf ab. Die FDP erklärte, es dürfe bezweifelt werden, ob im Krankheitsfall künftig flächendeckend Fachunterricht in Hessen gewährleistet werden könne.

Fussball
Wissenschaftler des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Augsburg http://www.sport.uni-augsburg.de sind zu dem Ergebnis gekommen, dass beim Fußball der Zufall bei 38,9 Prozent aller Tore eine entscheidende Rolle spielt. Sie haben ein Beobachtungssystem entwickelt, mit dem nachgewiesen werden kann, inwiefern beim Zustandekommen von Toren Zufallsmerkmale im Spiel sind. Die Wissenschaftler haben 638 Tore europäischer Erstligen aus dem Jahr 2005 analysiert, vorwiegend aus Deutschland, Italien, Spanien, England, Frankreich und den Niederlanden. Bei 248 Toren konnten die Wissenschaftler die Beteiligung mindestens eines Zufallsmerkmals feststellen. Schlussfolgerung: Im Fußballspiel ist der Zufall ein wichtiger Faktor, der von Trainern und Spielern mehr berücksichtigt werden soll.
Ein Zufallsfaktor liegt vor, wenn das Zustandekommen des Tores nicht geplant oder nicht kontrollierbar ist. "Die Abwehrbeteiligung, wobei ein eigener Spieler ein Finger im Spiel hat, erwies sich mit 14,1 Prozent als das häufigste Zufallsmerkmal", erklärt Sportwissenschaftler Martin Lames gegenüber pressetext. Die Abwehrbeteiligung variiert vom klassischen Eigentor (3,6 Prozent) bis hin zum Verlust des Balles an den Assistgeber. Weiters führen auch Fernschüsse (12,4 Prozent), eine deutliche Ballberührung des Torwarts (8,0 Prozent) und verwandelte Abpraller (7,5 Prozent) regelmäßig zu einem ungeplanten Tor.
Im Vergleich zu früheren Untersuchungen aus den Jahren 1994, 1999 und 2004 zeigt die aktuelle Untersuchung einen leichten Rückgang am Anteil der Abwehr bei Zufallstreffern. Die Ursache dieses Rückgangs konnte in der Studie nicht nachgewiesen werden. Die anderen Zufallsfaktoren zeigten sich als relativ beständig. "Wir untersuchen den Einfluss von Zufallsmerkmalen bereits über zehn Jahren, und in all diesen Jahren ist die Rate konstant geblieben", erläutert Lames im pressetext-Gespräch. "Die Zufallsmerkmale erweisen sich als Naturkonstanten."
Lames hält es für sehr sinnvoll, dass Trainer und Spieler den Zufallsfaktor künftig besser berücksichtigen. "Um den Verlauf des Spiels besser einschätzen zu können, wäre es hilfreich, wenn die Beteiligten sich nicht nur auf geplanten Spielzügen konzentrieren, sondern auch das nicht Vorhersehbare mit ins Kalkül ziehen." Deshalb gehe es nicht nur darum, schematisch Angriffe vorzutragen, es gilt vielmehr auch, einfach Unordnung herzustellen, etwas zu riskieren und sich auf Unvorhergesehenes einzustellen.

Spiele
Die Kultknobelei mit den quadratischen Kästchen wird jetzt zur Unterhaltung für Viele: Das trendige Zahlenrätsel Sudoku erscheint als Brettspiel bei Ravensburger. In seiner Ur-Form ein Solitär-Spiel, können nun bis zu vier Knobel-Spezialisten das quadratische Zahlenrätsel lösen. Das Prinzip ist schnell erklärt: Ein Spielplan zeigt ein großes Viereck mit 9 x 9 Feldern, die in 3 x 3 kleine Quadrate aufgeteilt sind. Macht 81 Mini-Quadrate. Es gilt wie beim Einzel-Sudoku, alle 81 Felder mit den Zahlen von eins bis neun auszufüllen. Aber: Jede Ziffer darf - in jeder waagerechten Reihe, in jeder senkrechten Spalte und in jedem der 9 kleinen Quadrate - nur ein Mal vorkommen.
Und jetzt kommt Tempo ins Spielplanquadrat: Jeder Mitspieler hat exakt 30 Sekunden Zeit - die Sanduhr misst das genau - und schreibt in seiner eigenen Farbe eine Ziffer ins gemeinsame Sudoku-Raster. Sanduhr umdrehen, der Nächste ist an der Reihe. Trägt der aber eine Zahl ein, der der Rest der Runde misstraut, zweifeln die Mitspieler an: Die Zahl wird weggewischt. Denn jedes der 160 Rätsel hat exakt eine einzige korrekte Lösung.

Anti-Bush
Greil Marcus, einer der bedeutendsten Rockmusik-Kritiker der USA, träumt davon, "das Land aus den Händen der Republikaner zu befreien". Der ZEIT sagt er: "Ich will, dass eine Partei die Macht an eine andere abgibt. Das ist in unserem Land schon oft passiert ... George Bush will eine Welt, die der ähnelt, in der er aufgewachsen ist. In dieser Welt zählen nur weiße Männer mit sehr großem Vermögen, alle anderen sind dazu da, den Erwählten zu dienen."
Der Berkeley-Professor sagt, dass Demonstrationen in Gegenwart des Präsidenten nicht mehr geduldet würden: "Bush wird von einer Mauer aus Sicherheitsmaßnahmen umhüllt, und wenn doch mal jemand ein Bush-kritisches Schild in seiner Nähe hochhält, wird es von Sicherheitsleuten sofort entfernt. Das ist ein Verstoß gegen die Verfassung." Es sei wie in einem autoritären System, jedenfalls, was die Art des Regierens betrifft. "Die Republikaner bauen ihre Macht aus, indem sie zunehmend die Grenzen auflösen zwischen dem Staat und der Religion, den Konzernen und Medien."
In der Kultur sieht Marcus eine Möglichkeit, "die Menschen vor der Zerstörung ihrer Freiheit" zu bewahren. Doch steht er den Anti-Bush-Konzerten kritisch gegenüber: "So funktioniert Kultur nicht. Kultur ist politisch wirkungsvoll, wenn sie den Leuten einen Sinn für ihre persönliche Autonomie gibt, für ihren Selbstwert und ihre Fähigkeit, sich auszudrücken."

Das Jugendschutzgesetz
Einhaltung oder Missachtung!?
Das Jugendschutzgesetz für einige ein Schutz für das „wahre Leben“ der Jugendlichen, für die Anderen ein schnell missachtetes Gesetzesblatt. Wenn ich manchmal so durch die Einkaufsläden gehen und die noch unter 16-jährigen mit 2 bis 3 Flaschen Alcopops, oder noch härteren Sachen, unter dem Arm an der Kasse stehen sehe dann stell ich mir zuerst die Frage: Wieso müssen solche Kinder jetzt schon trinken, haben sie etwa Probleme in der Familie,... oder wollen sie einfach nur cool vor ihren anderen Kollegen dar stehen. Wie schon so oft suchte ich das Gespräch mit den Verkäuferrinnen, die den Alkohol an Kinder unter 16 Jahre abgegeben haben. Es kam immer die gleiche Antwort: “Wie sollen wir sonst unseren Arbeitsplatz sichern!!!“ Mir ist auch aufgefallen das einige gar nicht über die Folgen bescheid wissen, so kann die Missachtung z.B. des §9 JuSchG eine Strafe von über 50000 € zur Folge haben.
In der heutigen Zeit kommt auch hinzu das dass Geld für Jugendarbeiter gekürzt oder ganz gestrichen wird. Auch in unserem Ort ist eine Streichung von mehreren Jugendpflegern vorgesehen, was ich natürlich für eine Katastrophe halte, da viele Jugendlichen enorme Problem in der Familie, Schule oder im Freundeskreis haben. Im nachhinein kann ich es dann auch verstehen das Teenager einen besten Freund im Alkohol sehen. Ein vermehrter Konsum von Alkohol geht auch aus der Zukunftsangst hervor, so haben einige Angst ohne Lehrstelle kein geregeltes Leben führen zu können.
Ich bin für die strikte Einhaltung des Jugendschutzgesetztes aber gegen eine Streichung der Jugendpfleger die sich um die Sorgen der Jugendlichen kümmern.

MultiCatan ist online
Am 12. Juni 2005 eröffnete Klaus Teuber eine neue Spielwiese für Catan-Fans. Unter www.spielwiese.klausteuber.de/multicatan.php bzw. einfach via www.klausteuber.de können wagemutige Siedler und Seefahrer seither zu Hunderten, genauso gut aber auch zu Tausenden, an einem sich selbst erweiternden Catan-Spiel teilnehmen.
MultiCatan ist eine Variante des Brettspiels Die Siedler von Catan mit den Regeln der Seefahrer-Erweiterung und einer Reihe von reizvollen neuen Regelvarianten.
Man startet mit einer Siedlung und einer Stadt auf seiner nur jeweils sechs Felder kleinen Heimatinsel mitten in einem unbekannten, weiten Meer. Ziel ist es, die Umgebung mit Schiffen und Straßen zu erkunden und neues Land zu entdecken, möglichst auch zu besiedeln. Besonders pfiffig: Man kann auch mit anderen Spielern, die gerade online sind, tauschen und kommunizieren. Dass andere Spieler mit von der Partie sind – und welche Spieler dies sind – entdeckt man aber erst dann, wenn man mit seinen Schiffen an das Ufer einer fremden Insel gelangt, wo ein anderer Spieler sich bereits niedergelassen hat.
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